Literatur ...”Und könntet ihr die Gesamtheit der Sutren erklären, es brächte keinen  Gewinn”  Meister Mumons Kommentar, Mumonkan Fall 5  Michael Sabaß (Rei Ko Sensai): „Über die Zen-Übung und warum wir uns  das antun“, Berlin Pro BUISNESS, 2003, ISBN 3-934529-09-7  Michael Sabaß beschreibt anschaulich seinen über 20-jährigen Weg in der  Zen-Übung und im Alltag und dabei insbesondere, mit welchen großen und  kleinen Schwierigkeiten jeder zu kämpfen hat und wie man damit umgehen  kann. Er verbindet dies mit Erklärungen, wie diese Übung die  Funktionsweise des Geistes verändert und letztlich zur Befreiung führen  kann. Im zweiten Teil des Buches werden die wichtigsten Grundlagen der  buddhistischen Lehre ausführlich vorgestellt und aus der Sicht eines  Zenmeisters erläutert. Katsuki Sekida: “Two Zen Classics: The Gateless Gate and The Blue Cliff  Records“, Shambhala  2005 The strange verbal paradoxes called koans have been used traditionally in  Zen training to help students attain a direct realization of truths  inexpressible in words. The two works translated in this book, Mumonkan  (The Gateless Gate ) and Hekiganroku (The Blue Cliff Record), both  compiled during the Song dynasty in China, are the best known and most  frequently studied koan collections, and are classics of Zen literature. Katsuki Sekida: “Zen-Training. Praxis, Methoden, Hintergründe”, Herder,  2007 Praxisnahe Einfiihrung in die Zen-Übung, Besonderheit: Der Autor ist  Japaner, der jedoch mit westlichem Denken sehr vertraut ist. Er bemüht  sich um eine Darstellung, die westlicher Denkweise entgegen kommt.  Empfehlenswert für jeden, der sich in die Zen-Übung vertiefen möchte. Das  Buch enthält Details zur Praxis der Zen-Übung,über die bisher noch nicht  geschrieben wurde. Janwillem van de Wetering: “Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem  japanischen Zen-Kloster”, Rowohlt, 1981 J.v.W. beschreibt, wie er als naiver Jüngling Ende der 50er Jahre von  ebensolchen Gedanken beseelt in ein japanisches Zen-Kloster ging. Nachdem er sich anfangs wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt und  seinen Meistern dämliche Fragen stellt, holt in die Härte des Klosterlebens  schnell aus seinem Wolkenkuckucksheim auf den Boden der Realität  zurück. Auf vergnügliche Weise schildert er den Alltag, zeigt nebenbei, daß  auch Zen-Mönche nur Menschen sind und enthüllt z.B. den tieferen Sinn  des Lotos-Sitzes: Wenn man einschläft, knallt man nicht gleich mit der Stirn  auf den Fußboden. Robert Aitken: “Zen als Lebenspraxis”, Diederichs, 2003 Robert Aitken behandelt die Grundfragen des Zazen: Die richtige  Körperhaltung, die Atmung sowie die Praxis des "Sitzens". Die Rolle der  Konzentration beleuchtet er genauso wie die religiösen Grundeinstellungen  und auch die Selbsttäuschungen, denen Zenschüler oft unterliegen. Shunryu Suzuki: “Zen-Geist, Anfänger-Geist”, Theseus, 2000 Shunryu Suzuki, einer der bedeutendsten Zen-Meister des 20.  Jahrhunderts, zielt direkt auf die Essenz des Zen: jeden Augeblick frisch  und neu zu erleben, frei von Konzepten und Vorstellungen. Das ist der Geist eines Anfängers, und den gilt es in allen Lebenssituationen zu kultivieren.  Auch als Hörbuch verfügbar. Jana und Dietrich Roloff: „Zen in einer Schale Tee“, Lotos, 2003 Cha-Do (»der Weg des Tees«) gilt als einer der klassischen Schulwege des  Zen-Buddhismus. Auch die nicht an die Zen-Praxis gebundene Form des  Teerituals ist seit Jahrhunderten ein unverzichtbares Stück kultivierter  japanischer Lebensart. Die Autoren gehören zu den ganz wenigen Nicht-  Japanern, die in Japan von einer renommierten Cha-Do-Schule als  Teemeister ausgebildet wurden. Ihr Buch schildert in Wort und Bild die  Herkunft und Tradition des Teerituals, beschreibt detailliert, wie dieses  vorbereitet und durchgeführt wird, und was man dazu braucht. [T. Griffith Foulk: „Schriften der Soto-Schule für tägliche Zeremonien und  Übung”, The Soto Zen Text Project, zensplitter.de, scbs.stanford.edu Ayya Khema: „Buddha ohne Geheimnis“, Theseus-Verlag. Gut verständliche Einführung in grundlegende Anschauungen des  Buddhismus, alltagsnah. Ayya Khema ist zeitgenössische  Meditationslehrerin der Vipassana-Schule (die dem Zen sehr velwandt ist).  Beide Bücher entstanden aus Mitschriften aus ihrer Lehrtätigkeit und sind  daher in einem lebendigen, eher der gesprochenen Sprache gemäßen  Sprachstil gehalten. Kosho Uchiyama Roshi: „Zen für Küche und Leben“, Angkor Verlag, 2007. Vor mehr als siebenhundertfünfzig Jahren schrieb Dogen Zenji, der Gründer der Soto-Schule und wohl bedeutendste Zen-Meister Japans, sein "Tenzo  Kyokun", die Richtlinien für den Küchenchef eines Zen-Klosters. Kosho  Uchiyama Roshi (1912-1998) interpretiert Dogens Text für den modernen  Leser. Meister Dogen: „SHOBOGENZO - Die Schatzkammer des wahren Dharma-  Auges“, Band 1-4, Werner Kristkeitz Verlag. Online-Version:  http://www.thezensite.com  Meister Dôgens Shôbôgenzô ist eine der wichtigsten und tiefgründigsten  Schriften des Zen und sicher auch des gesamten Buddhismus. Zudem ist  es zweifellos das philosophisch am besten begründete Werk, das je von  einem Zen-Meister geschrieben wurde. Es wurde von Meister Dôgen in der  Zeit von 1231 bis 1253 erarbeitet und ist die Aufzeichnung seiner tiefen  Erfahrung und deren sprachliche Formulierung. Dennis Boyes: „Autogenes Yoga“, Otto Wilhelm Barth- Verlag. Sehr praxisnah, besonders dann zu empfehlen, wenn Sie vor allem  wirksame Entspannungstechniken suchen; schrittweise aufgebaut, sollte  auch in der angegebenen Reihenfolge durchgearbeitet weden. Sehr gute  Vorbereitung fur stille Sitzmeditation. (Beruhigung und Klärung des  Bewußtseins).  Eknath Easwaran: „So öffnet sich das Leben“, Herder- Verlag. Ausgezeichnete, praxisnahe Einführung in meditative Lebensführung.  Methodisch besondereBetonung auf dem Einsatz von Mantra, aber auch in  vielen anderen Bereichen nützliche und alltagsnahe Anregungen. Ayya Khema: „Meditation ohne Geheimnis“, Theseus-Verlag. Gut verständliche Einführung in Meditation, speziell die Tradition der  Vipassana-Schule. Hauptsächlich verwendete Methode ist die  Atembetrachtung. Darüber hinaus relativ leicht verständliche und  alltagsnahe Einführung in geistige Grundlagen buddhistischer Meditation. Jack Komfield: „Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens“, Kösel-  Verlag Hauptsächlich an der Vipassana-Meditation orientiert. Gute Balance  zwischen theoretischem Hintergrund und praktischen Anleitungen. Von  einem westlichen Autor, der sich auf westliche Leser einzustellen versteht,  ohne jedoch die Tradition des Ostens zu verwässern. Jon Kabat-Zinn: „Gesund durch Meditation“, O.W.-Balth- Verlag. Allgemeinverständliche Einführung in Meditation mit vielen praktischen  Anleitungen und fundiertem theoretischem Hintergrund, besonders unter  dem Aspekt der Gesundheitsvorsorge und Stressbewältigung. David Steindl- Rast: „Fülle und Nichts“, Goldmann-Taschenbuch. Der Autor ist christlicher Mönch, der mehrjährige Zen-Erfahrung hat. Ein  Text, der aus tiefer Erfahrung geschrieben ist. Keine Einführung in  meditative Methoden, eher religiös orientiert. Liselotte Boden: „Meditation und pädagogische Praxis“, Kösel- Verlag. Fundierte Einführung in theoretische Grundlagen und Praxis der Meditation, Hinweise zu verschiedenen Zugangswegen, transkulturelle Aspekte.  Besonderheit: Einsatz meditativer Methoden in der Pädagogik. Naranio: „Psychologie der Meditation“, Fischer Taschenbuch. Vergleichende Darstellung verschiedener Meditationswege, wobei der  psychologische Hintergrund beleuchtet wird. Kommt dem rationalen Denken  des westlichen Menschen entgegen, ohne jedoch dabei die Tiefe des  meditativen Weges preiszugeben. Thich Nhat Hanh: „Das Wunder der Achtsamkeit“ Theseus- Verlag. Eine in schlichter Sprache gehaltene Einführung in die Praxis des Zen, mit  vielenHinweisen für den Alltag.  Thich Nhat Hanh: „Das Sutra des Bewußten Atmens“, Theseus- Verlag. Erläuterung eines Grundlagentextes buddhistischer Meditationspraxis, der  zugleich in geistige Hintergründe und in die Meditationspraxis des Zen  einfuhrt. Thich Nhat Hanh: „Mit dem Herzen verstehen“, Theseus- Verlag.  Erläuterung des Herz-Sutras, des Kernstücks der buddhistischen Lehre.  Eine geistige Herausforderung, ein tiefgreifendes Erfassen dieses Textes ist in der Regel erst nach längerer Meditationspraxis möglich. Dennoch auch  für Anfänger empfehlenswert. Der Autor ist zeitgenössischer Zen-Meister  aus Vietnam, legt besondere Betonung auf die praktische Ausübung des  Zen im Sinne sozialer Verantwortung.  Daisetz Suzuki: „"Essays in Zen Buddhism", Grove/Atlantic Inc.  Das Koan als Mittel der meditativen Schulung im Zen. Eher nur für  Fortgeschrittene, die mit dem Koan als Mittel unter Führung eines Meisters  arbeiten wollen. Suzuki gilt als einer der größten Kenner des Zen, dem es  überdies gelungen ist, die westliche Kultur mit der Östlichen in sich zu  vereinen. Meister Bankei:  „Die Zen-Lehre vom Ungeborenen“, Otto Wilhelm Barth-  Verlag. Belichte über Leben und Lehre eines erleuchteten Zen-Meisters aus dem  17. Jhd. n. Chr. Eher nur für fortgeschrittene Zen-Schüler. Bankei war in der Tradition des japanischen Zen eine herausragende Persönlichkeit. Sein  Lehren ist besonders geprägt durch seinen eigenen äußerst steinigen Weg  zur Erleuchtung und seine daraus gewonnene tiefe Menschlichkeit. Carlfried Graf Dürckheim: „Der Alltag als Übung“, Verlag Hans Huber. Sehr zu empfehlen zur Überprüfung des Weges anband der gelebten Praxis – Gegenmittel gegen bloße Träumerei. Hugo Enomya-Lasalle: „Die Ochsenbilder“, Kösel- Verlag. Lasalle gilt als einer der Begründer des europäischen Zen. Er war  Jesuitenpater, lebte einige Jahrzehnte in Japan und unterzog sich dabei  einer gründlichen Zen-Schulung. Das Buch erläutert anhand von Anekdoten und Beispielen aus Lasalles eigener Zen-Erfahrung die alte chinesische  Lehrgeschichte von dem Bauern, der seinen entlaufenen Ochsen sucht,  fängt und nach Hause bringt. Diese Geschichte spielt an auf die Stationen  der geistigen Suche nach innerem Frieden bzw. nach der eigenen wahren  Natur. Sogyal Rinpoche: „Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“,  Fischer Taschenbuch. Eine geniale Einführung in tibetischen Buddhismus, von einem  überragenden Meister unserer Zeit. Für westliche Leser können die Welten,  in die der Autor einführt, befremdlich sein (unter Umständen eine Zumutung  für Leser, die sehr an einem rein rationalen Weltbild hängen). Lama Anaglika Govinda: „Der Weg der weißen Wolken“, O.W. Barth. Bericht über die Reise eines westlichen Adepten durch Tibet. Gleichzeitig  eine liebevoll-enthusiastische Einführung in tibetische Tradition. Eine mehr  erzählerische Arbeit, die "nebenbei" viel Aufschluss über geistige  Hintergründe gibt. Grundlagen tibetischer Mystik. Alan W. Watts: „Vom Geist des Zen“, Suhrkamp. Der große amerikanische Religionsphilosoph Alan Watts (1915-1973) hat  diese Einführung in den Geist des Zen und den Zen-Buddhismus eigens für  westliche Leser verfaßt und zeigt ihnen Wege auf, wie sie sich dem Denken  des Zen nähern können.